Montag, August 20, 2018

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Comité-Bängg lassen das Kleinbasel links liegen

  • Dienstag, 13 Februar 2018 10:29
  • geschrieben von  mst
Ein Auftritt des bekannten Schnitzelbänggers Heiri, der Mitglied beim Schnitzelbangg-Comité Basel ist. Ein Auftritt des bekannten Schnitzelbänggers Heiri, der Mitglied beim Schnitzelbangg-Comité Basel ist. Archiv VG
Früher war alles besser, lautet ein Spruch, den man immer wieder hört. Wenn es um das Schnitzelbangg-Comité in Kleinbasel geht, ist es aber tatsächlich so. Auf die Fasnacht 2014 hin wurden im Kleinbasel sechs Lokalitäten aus der offiziellen Route gestrichen. Im Grossbasel wurde einzig das Restaurant Aeschenplatz gestrichen, ist inzwischen aber wieder dabei. Der Schnitzelbangg-Comité-Obmaa Edi Etter erklärt die Massnahme: «Unsere Bängg mussten damals pro Abend sehr viele Lokale besuchen und hatten tatsächlich einen Stress, diese alle auf ihrer Liste abhaken zu können. Wenn dann noch sehr lange Wege – z.B. an die Messe – dazu kamen, reichte die Zeit einfach nicht.»  Dazu sei die Fasnacht in den Randgebieten immer mehr verschwunden und die Bänke praktisch durch leere Strassen marschiert. Darum habe das Schnitzelbank-Comité entschieden, Lokale an Randgebieten zu streichen und sich wieder auf die Innenstadt zu konzentrieren.
 
So war das Café Spit in den letzten Jahren der einzige Auftrittsort für das Schnitzelbangg-Comité im Kleinbasel. Nun ist mit dem Restaurant Rhywyera eine neue Örtlichkeit dazu gekommen. Aber dabei wird es wohl auch bleiben, wie Schnitzelbangg-
Comité-Obmaa Edi Etter sagt.  «Wir wollen die Anzahl Bühnen nicht mehr erhöhen. Wenn sich jedoch die Gelegenheit bietet, ein weiteres Restaurant im Kleinbasel zu besuchen (z.B. durch den Wegfall einer Bühne im Grossbasel) und dieses Restaurant sich im passenden Rayon befindet, wäre dies sicherlich denkbar.»
 
Häbse, Rheinfelderhof, Torstübli, Café Spitz, Hotel Europe, Altes Warteck und Volkshaus: Das sind die Stationen, welche die Verainigty Schnitzelbangg Gsellschaft 1906 (VSG) im Kleinbasel besucht.  Anders als das Schnitzelbangg-Comité sei man bezüglich neue Lokalitäten flexibel und offen, sagt VSG-Obmaa Heinz Studer. «Falls wir das Gefühl haben, es würde sich eine Beiz gut eignen, nehmen wir mit dem Wirt das Gespräch auf. Besser ist aber,  wenn ein Wirt von sich aus Interesse zeigt. Wenn man jemanden überreden muss, kommt es nicht gut.» Allgemein schwärmt der Obmaa vom Kleinbasel. «Wir von der VSG gehen gerne ins Kleinbasel. Das Publikum ist immer sehr gut und die Wege von Beiz zu Beiz sind wesentlich kürzer und weniger verstopft als <ääne am Bach>.» Ähnlich handhabt die Basler Schnitzelbangg Gsellschaft (BSG) die Situation. Auch sie tritt in sieben Beizen im Kleinbasel auf und neue Orte sind wilkommen, wie BSG-Obmaa Thomy Neuenschwander erklärt.  «Wir wollen die Präsenz im Kleinbasel aufrecht erhalten. Wir versuchen hierbei auch ein Gleichgewicht an Auftritten zum Grossbasel herzustellen. Für neue Lokale fragen wir die Wirte an, oder sie fragen bei uns an, ob wir bei ihnen auftreten wollen. Der Rest ergibt sich im nachfolgenden Gespräch.» 
 
Nicht zufrieden mit der Situation ist André Auderset, Präsident der Interessengemeinschaft Kleinbasel (IGK) und ehemaliger Schnitzelbängger. «Es wäre schön, wenn wieder vermehrt Baizen im „hinteren“ Teil des Kleinbasels dazu gehören würden.» Zwischen Claraplatz und Messe hätten einige Beizen Mühe, Bängg zu finden, die bei ihnen auftreten. Dadurch gebe es für das Publikum weniger Möglichkeiten, in Beizen ein paar Bänke zu hören, ohne ein grosses teures Menu zu bestellen. Unter dieser Entwicklung leiden gemäss Auderset auch die Cliquenkeller in der Clarastrasse, was wiederum heisst, dass auch dort weniger Bängg auftreten.
 

1 Kommentar

  • Kommentar-Link Stephan  Goldiger Mittwoch, 14 Februar 2018 13:45 gepostet von Stephan Goldiger

    Comité Bang werden halt bequem!
    Auch ich habe einmal Schnitzelbängg gesungen und da war kein Weg zu weit. Es gab eine einfache Lösung für eine gut geplante Route. Das Rest. Aeschenplatz und das Rest Lescale am Messeplatz waren jene Lokale die weit auseinander gelegen sind. Also haben wir ein Taxi -heute nimmt man UBER- genommen uns sind vom Aeschenplatz -oder umgekehrt- via Wettsteinbrücke gefahren und konnten Hahn, Rheinfelderhof, Altes Warteck via Clarastrasse wieder in die City zurück. Die Baiz welche mühsamer war, war das Golden Gate, die war Abseits vom Schuss und hat viel Zeit gekostet.

Schreibe einen Kommentar

Danke dass Sie diesen Beitrag kommentieren möchten. Aus rechtlichen Gründen müssen wir jeden Kommentar zuerst lesen, bevor wir ihn veröffentlichen können. Da unsere Redaktion nur tagsüber besetzt ist, kann es u.U, etwas dauern. Wir bitten Sie um Verständnis. Im Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Kommentare, die gegen die akteulle Gesetzgebung verstossen, für deren Urheber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Ein Recht auf die zwingende Veröffentlichung eines Kommentars besteht explizit nicht.
Die Redaktion

Die mit einem * versehenen Kästchen müssen zwingend ausgefüllt werden.