Donnerstag, Juli 19, 2018

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«Hampe» Wessels zu Besuch bei den Indianern

Das Mimösli-Rahmenstück handelt von Wessels Tramversprechen im Elsass. Das Mimösli-Rahmenstück handelt von Wessels Tramversprechen im Elsass. Foto: zvg Häbse-Theater Basel

Drei Indianer sitzen vor einem Tipi, einer zieht heftig an der Friedenspfeife. Plötzlich reitet ein «Hampe» daher, offenbar ein Ostschweizer, der in der Nachbarstadt ein hohes Amt bekleidet. «Hampe» bietet dem Indianerhäuptling den Bau einer Zuglinie bis in sein Reservat an und bietet dafür eine Million, besiegelt per Handschlag. Blöderweise taucht plötzlich ein Reporter auf und bekommt Wind von dem Deal ...

Renitente Velofahrer und rasante Tambouren

Das Mimösli-Ensemble mit Hansjörg «Häbse» Hersberger, Dani von Wattenwyl, Hedy Kaufmann, Nicole Loretan, Carlos Amstutz, Michael Eckerle und Maik van Epple überzeugt fast auf der ganzen Linie. Auch beim Schwank über den Verkehrsgarten, wo renitente Velofahrer erzogen werden, und beim Sketch über den Basler Stadtlauf zeigen die Schauspielerinnen und Schauspieler ihr Können.

Einzig das Stück «Eröffnig Wild West Saloon» fällt etwas ab, leitet jedoch ein grandioses Finale ein, bei dem die Sängerin Suzanne Klee im Mittelpunkt steht. Begleitet von Piccolos und einer Country-Band, legt die Schweizer Country-Lady ein fulminantes Konzert auf das Parkett. Die Pfeifergruppe Piccognito präsentiert das Pfeifersolo «Synkopia» – und das Stück «Rossbolle», unterstützt von vier Trommlern von Stickstoff. Die bekannte Tambourengruppe, seit elf Jahren am Mimösli dabei, bekommt natürlich auch einen eigenen Auftritt und zeigt ein rasantes Trommel- und Lichtspektakel, inklusive fliegenden Trommelschlegeln und untermalt mit heissen Rhythmen.

Gesangsquartett mit Henryk Polus 

Viel Applaus an der Premiere bekam das Gesangsquartett Forellen, angeführt von Henryk Polus, dem ehemaligen Chordirektor des Theaters Basel. Das Quartett wagt sich erfolgreich ans Forellenquintett von Schubert, unterstützt von vier Pfeiferinnen von Piccognito. Die Schnitzelbänke s Bangg Gheimnis und s spitzig Ryssblei setzen gelungene Pointen, und die Guggenmusik Horburgschlurbi sorgt bis 27. Januar für die schrägen Klänge am Mimösli, danach wird sie abgelöst von den MissioNarre.

 

Mimösli im Häbse-Theater, bis 10. Februar
www.haebse-theater.ch

 

 

 

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