Sonntag, Dezember 17, 2017

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Walliser Landschafe verlassen Tierpark Lange Erlen

Walliser Landschafe (Bild) haben ein Virus auf Wisentkühe übertragen. Walliser Landschafe (Bild) haben ein Virus auf Wisentkühe übertragen. Foto: Archiv VG.

«Schweren Herzens haben sich die Verantwortlichen entschieden, im Tierpark Lange Erlen die Schafhaltung aufzugeben», teilt Geschäftsführer Edwin Tschopp mit. Grund dafür sei eine Erkrankung, die von den Walliser Landschafen übertragen worden ist. Vor zwei Monaten sei trotz intensiver Behandlung eine Wisentkuh gestorben, erklärte Tschopp. Die Wisentkuh litt am so genannten bösartigen Katarrhalfieber, eine Infektion mit einem Herpesvirus. Mitte November sei eine zweite Wisentkuh am Virus erkrankt. «Da sich ihr Zustand innert Stunden rasch verschlechtert hat, blieb keine andere Wahl, als sie von ihrem Leiden zu erlösen», sagte der Geschäftsführer.

Das Herpesvirus sei im Blut aller Walliser Landschafe nachgewiesen worden. Aus Sorge um die Wisente und Hirsche habe die Tierparkleitung beschlossen, sich von den Schafen zu trennen. Sie müssten aber nicht geschlachtet werden und seien bei einem Schafhalter untergebracht worden. Für Menschen sei das Virus unbedenklich: Weder Tierärzte, Tierpfleger noch Schafhalter seien daran je erkrankt.

Der inzwischen leere Schafstall sei desinifiziert und die Weide mit Kalk behandelt worden, um Parasiten zu bekämpfen. «So können im nächsten Jahr die Zwergziegen in das leere Gehege umziehen», erklärte Tschopp.

 

 

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