Sonntag, November 19, 2017

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Wettsteinplatz ohne Weihnachtsbaum ab 2018

  • Donnerstag, 28 September 2017 06:40
  • geschrieben von  mst
Ohne Baum. So wird es ab nächstem Jahr auf dem Wettsteinplatz zur Weihnachtszeit aussehen. Ohne Baum. So wird es ab nächstem Jahr auf dem Wettsteinplatz zur Weihnachtszeit aussehen.
Ende Jahr verschönert wieder eine grosse Tanne den belebten Platz. Nach dieser Weihnacht ist aber Schluss damit. Während es eher nervig ist, dass Einkaufsläden es für nötig halten, bereits jetzt Esswaren und Dekos für Weihnachten anzubieten, sieht das mit der Dekoration im öffentlichen Raum ein bisschen anders aus. Fast alle freuen sich über eine leuchtende Strasse oder einen toll geschmückten Tannenbaum. Nur wird man davon in Zukunft ausserhalb der Innenstadt nicht mehr viel zu sehen bekommen. «Perimeter Innenstadt» heisst das neue Konzept, erklärt Gabriel Barell, Gewerbedirektor und Präsident des Vereins Basler Weihnacht, welcher für die Dekorationen in der Stadt verantwortlich ist. «Es wird auf mehrere grosse Einzelbäume ausserhalb des Zentrums verzichtet. Dadurch werden Mittel frei, um Eigeninitiativen zu unterstützen, welche die Weihnachtsstadt bereichern.» Man denke etwa an die Adventsgasse oder eine neue Aktion am Rümelinsplatz. Das Ziel sei, die Wirkung und die Attraktivität der Basler Weihnacht weiter zu erhöhen, so Barell. Ein Weihnachtsbaum, auf den verzichtet wird ist jener auf dem Wettsteinplatz. Warum gerade an diesem belebten Ort? Gabriel Barell erklärt: «Die Kosten belaufen sich trotz Spezialkonditionen auf rund 3000 Franken pro Baum. Darin enthalten sind der Baum selbst, die Arbeit des Forstwartes, die Transporte der Bäume sowie die Krankosten fürs Aufstellen». Aufgrund einer Kosten-Nutzen-Betrachtung habe der Verein  entschieden, dass weniger Einzelbäume finanziert, stattdessen vermehrt wirkungsvolle Einzelinitiativen von Vereinen und Geschäften unterstützt werden. Sparen lautet also die Devise. Denn die Kostenbeteiligung von privater Seite sei in den letzten Jahren trotz grosser Bemühungen stetig zurückgegangen und die Finanzierung gerade von Aktivitäten ausserhalb der Innenstadt  immer schwieriger geworden. Darum hat der Verein im Sommer den jeweiligen Quartiervereinen oder anderen involvierten Organisationen mitgeteilt, dass bei der gegenwärtigen Finanzierungslage die grossen Bäumen an verschiedenen Standorten nicht mehr gestellt werden können. Und dabei hat das Kleinbasel noch Glück. Denn den Sparmassnahmen fallen «nur» die Bäume auf dem Wettsteinplatz und beim Wiesendamm zum Opfer. Das Grossbasel trifft es einiges härter. Dort werden schon in diesem Jahr an folgenden Orten keine Weihnachtsbäume mehr stehen: Aeschenvorstadt, Gerbergasse, Meret Oppenheim Platz, Heiliggeistkirche, Centralbahnplatz, Schifflände und  Spalenberg. So soll laut Barell die Attraktivität der Basler Weihnacht in der Innenstadt weiter erhöht und die begrenzten Mittel wirksamer eingesetzt werden.
 
Letzte Änderung am Donnerstag, 28 September 2017 08:57

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