Mittwoch, Dezember 19, 2018

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Roche bestätigt Lohndumping beim Turmbau

VG. Beim Bau des Roche-Turms haben polnische Fassadenarbeiter für einen Stundenlohn von 15 Franken gearbeitet und damit gegen das Gesetz verstossen. Das gesetzliche Minimum wäre nämlich ein Stundenlohn von 26 Franken. Die Gewerkschaft Unia hatte die Dumpinglöhne am 1. Juli publik gemacht. «Insgesamt wurde bereits über eine Million Franken zu wenig an Lohn ausbezahlt», schrieb die Gewerkschaft. Roche hat einen deutschen Fassadenbauer beauftragt, der die Arbeiten an einen polnischen Subunternehmer vergeben hat. Die polnischen Arbeiter hatten den Kontrolleuren anscheinend gefälschte Arbeitsverträge vorgelegt und sie damit getäuscht.

Nach eingehenden Abklärungen hat Roche das Lohndumping am 3. Juli bestätigt. Roche verurteile das Verhalten des polnischen Subunternehmers Poko-AL – inklusive der Täuschung der Kontrollorgane – aufs Schärfste, schrieb der Pharmariese gleichentags. Mit der deutschen Gartner GmbH, welche die Poko-AL als Subunternehmen beauftragt hat, seien Massnahmen vereinbart worden, um sicherzustellen, dass die Differenz zu den korrekten Löhnen umgehend ausgezahlt wird. «Die Gartner GmbH bietet zudem den Monteuren vor Ort eine Anstellung an und gewährleistet eine Bezahlung gemäss den geltenden Lohnbestimmungen», teilte Roche mit.

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 03 Juli 2014 15:05

1 Kommentar

  • Kommentar-Link Karl Linder Donnerstag, 03 Juli 2014 19:47 gepostet von Karl Linder

    Es gibt auch kleinbasler Gewerbeanbieter, welche im Zusammenhang mit Bauaufträgen hin und wieder in die Röhre gucken, z.b. wenn Temporärfirmen ihren Angestellten eine Unterkunft organisieren, die dann nicht bezogen wird, oder nach 2 Tagen reisen die Arbeiter wieder ab. Inzwischen haben die Temporärfirmen unter den Anbietern von Appartements einen miserablen Ruf.

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