Montag, April 22, 2019

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Kleinbasel
Am Montag, 15. April wurde die Attila-Passage, die neue öffentlich zugängliche Wegverbindung zwischen der Kleinhüningeranlage und der Dorfstrasse, mit einer kleinen Feier eingeweiht. Der Präsident der Nomenklaturkommission Paul Haffner begrüsste die Gäste, unter anderem Regierungsrat Baschi Dürr und Vertreter der Bürgerkorporation Kleinhüningen und der Nomenklaturkommission. Nach der Montage der Strassenschilder durch Mitarbeitende des Tiefbauamtes gab Willi Fischer, ehemaliger Gemeindepräsident von Riehen, einige Informationen zum historisch engen Verhältnis der Gemeinde Riehen zu Kleinhüningen und zum Hunnenkönig Attila, der seit 1603 auf dem Wappen von Kleinhüningen zu sehen ist.
 

Die Interessengemeinschaft der Wagecliquen Basel (Wage IG) organisierte in diesem Jahr zum sechsten Mal die Verleihung vom «s’goldige Räppli». Mittels einer breit abgestützten Bewertung durch das Fasnachts-Publikum (SMS- und Internetvoting) und einer 3-köpfigen unabhängigen Jury wurden aus den angemeldeten 131 Wagen (Wagencliquen, Stammvereine und Guggenmusiken) 10 Wagen nominiert. Aus diesen 10 Nominierten wurde am traditionellen Beamerabend der Wage-IG vom 16. April 2019 im Merian-Saal des Café Spitz durch die rund 80 anwesenden Wagenvertreter die «Gewinner» bestimmt. Dabei gilt festzuhalten, dass es sich beim «s goldige Räppli» nicht um einen Wettbewerb geht, sondern dass diese Auszeichnung ein Ausdruck der Wertschätzung für die geleistete Arbeit sein soll!

Von den Anwesenden rund 80 Vertretern der Wägeler wurde der Wagen der KLYBEGG-CHNULLERI zum diesjährigen Gewinner des Wanderpokales «s goldige Räppli» gekürt. Neben dem Wanderpokal erhielten die Gewinner einen Gutschein von der Bazillus-Larvenwerkstatt. Knapp dahinter auf dem 2. Platz ist die Wagenclique VOGESE-RUECHE. Sie erhielten als Preis einen Gutschein 250kg Räppli für die Fasnacht 2019. Auf den verdienten dritten Platz wurden die  JOKER-WAGGIS Sie erhielten als «Preis» einen Gutschein für 100 Kg «Däfeli» für die Fasnacht 2019 
 
Die Wage-IG (Interessensgemeinschaft der Wagencliquen) will mit der Aktion «s goldige Räppli» auch weiterhin alle Wagencliquen zusätzlich motivieren, die heutige zum Teil schon hohe Qualität bei der Ausgestaltung der Sujets zu halten oder sogar noch weiter zu erhöhen. Auch der diesjährige Sieger unterstreicht sehr deutlich diese sehr hohe Qualität der Umsetzung von selbst gewählten Sujets der Wägeler. So soll mit dieser «Auszeichnung» im Sinner einer Wertschätzung die Attraktivität der Basler Fasnacht auch von Seiten der Wagencliquen spürbar erhöht werden. 
 
Unter allen 2’271 Voting-Teilnehmern (SMS und Internet) wurde zudem ein Goldvreneli verlost. Der diesjährige Gewinner, Stefan Thürkauf aus Reinach, konnte an diesem Abend seinen Gewinn persönlich entgegennehmen.

Neubau beim Claraspital verzögert sich

  • Mittwoch, 17 April 2019 09:35
Das Claraspital scheint ein beliebter Ort zu sein, um behandelt und gesund gepflegt zu werden. Letztes Jahr nahmen 11 384 stationäre Patienten die Dienste des Kleinbasler Spitals in Anspruch, fast fünf Prozent mehr als 2017. Noch stärker zugenommen hat die Zahl der ambulanten Patientinnen und Patienten. Mit 40 692 Personen sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 Prozent gestiegen. Das hat wohl damit zu tun, dass das Claraspital einen guten Ruf geniesst, der über die Region hinausgeht. Das zeigt auch der Anteil der Patienten, die aus den umliegenden Kantonen ins Claraspital kamen. Wie schon in den letzten Jahren nahmen auch hier die Zahlen weiter zu. Insbesondere aus dem Baselbiet kamen im 2018 rund fünf Prozent mehr Patienten als 2017. 
 
Mit
 einem Plus von 3,4 Prozent haben aber auch die Patienten aus Basel-Stadt zugenommen. Der Anteil ausländischer Patienten betrug etwas über sieben Prozent. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Spital liegt bei 99,3 Prozent, also gleich wie im Vorjahr. 
 
Finanziell sieht es nicht ganz so gut aus, obwohl nach Angaben des Spitals die Finanzen «solide» sind. Mit 680 000 Franken zeigt die Jahresrechnung einen kleinen Betriebsgewinn. Berücksichtigt man aber die Abschreibungen im Zusammenhang mit den anstehenden Bauprojekten, ergibt sich ein Minus von 1,74 Millionen Franken. Aktuell im Gang sind die Bauarbeiten für den Ersatzneubau. Dort werden ein neuer OP-Trakt, Räume für die ambulante Onkologie, eine Rehabilitationsabteilung, die durch das Felix Platter-Spital betrieben wird, sowie die erweiterte Notfallstation untergebracht.
 
Allerdings wird der Neubau später als geplant eröffnet.  Grund dafür sind zusätzliche Schwierigkeiten im Baugrund, die Problematik des Bauwerks und die Rücksichtnahme gegenüber Patienten und Anwohnern Die Übergabe des Neubaus ist statt auf dieses Jahr nun auf den
1. Juli 2020 verschoben worden. 
 
In der Bar Baltazar im Steinenbachgässlein kam es am Samstag, 13. April, kurz vor Mitternacht, zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurden drei Barbesucher leicht verletzt. Gemäss Hinweisen von Dritten gerieten zwei Brüder mit Barbesuchern in einen gewalttätigen Streit. In der Folge verlagerte sich die Auseinandersetzung auf die Strasse, wo die beiden wiederholt auf andere Barbesucher einschlugen. Kurze Zeit später waren mehrere Patrouillen der Polizei vor Ort und konnten die beiden Brüder, einen 42-jährigen Schweizer und einen 45-jährigen Türken, festnehmen. Einer der beiden stiess heftige Drohungen gegen Dritte aus, schlug unvermittelt auf einen Polizisten ein und wehrte sich vehement gegen die Festnahme.