Donnerstag, November 21, 2019

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Kleinbasel
Die Stadt Basel führte in der Vergangenheit zahlreiche Sport-Grossanlässe durch. Die Badminton-Weltmeisterschaften, der Final der Fussball Europa League oder die Curling-Weltmeisterschaften waren nicht nur grosse Volksfeste. Die Sportlerinnen und Sportler sowie die Fans generierten auch tausende von zusätzlichen Hotelübernachtungen und die Fernsehübertragungen machten den Namen Basel in der ganzen Welt bekannt. Der Regierungsrat erklärte es nun heute zum Ziel, im Schnitt alle zwei Jahre einen solchen Sport-Grossanlass durchzuführen und beantragt dafür zwei Millionen Franken vom Grossen Rat.
 
Der Kanton Basel-Stadt hat sich in den letzten Jahren sehr bemüht, internationale Sport-Grossanlässe in die Stadt zu holen. Mit der neuen St. Jakobshalle steht eine bestens geeignete Infrastruktur zur Verfügung. Das Präsidialdepartement (Aussenbeziehungen und Standortmarketing) und das Erziehungsdepartement (Sportamt und St. Jakobshalle) arbeiten eng zusammen und pflegen beste Kontakte zu Sportverbänden und Veranstaltern. So gelingt es, grosse Sport-Anlässe durchzuführen und das gute Image von Basel als Sportstadt zu pflegen.
 
Die Finanzierung dieser Bemühen erfolgte bisher durch den Swisslos-Sportfonds, dessen Reserven mittlerweile aufgebraucht sind. Die Mittel des Swisslos-Sportfonds sollen künftig sicherstellen, dass auch kleine und mittlere, wiederkehrende Anlässe (Stadtlauf, Bebbi-Sprint, Women’s Master Switzerland im Curling etc.) stattfinden können. Für die Akquise von Grossanlässen sind die Einkünfte des Swisslos-Sportfonds nicht gedacht.
 
Die vier regelmässigen Sport-Grossanlässe Swiss Indoors, CSI, Basel Head und Badminton Swiss Open sind ebenfalls nicht Teil der Akquisitionsstrategie und werden weiterhin aus dem Swisslos-Sportfonds unterstützt.
 
Für internationale Sport-Grossanlässe beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat vorerst auf vier Jahre beschränkt eine Rahmenausgabenbewilligung von zwei Millionen Franken. Damit sollen zwei bis drei Sport-Grossanlässe zwischen 2021 und 2024 nach Basel geholt werden. Diese wiederum bringen zahlende Gäste nach Basel oder tragen den Schriftzug Basel per TV-Übertragung in die ganze Welt hinaus. Während der Curling-WM 2016 war «Basel» unter anderem während rund 150 Stunden auf den Bildschirmen erkennbar, was durch Werbung über sieben Millionen Franken gekostet hätte. Die Badminton-WM 2019 generierte über 10‘000 Hotelübernachtungen.
Die Stadt Basel erhielt vor einem Jahr das Silberlabel von Grünstadt Schweiz. Diverse Massnahmen für alle Altersklassen zeigen die Vielfalt und den Nutzen des Basler Stadtgrüns auf. Am Mittwoch, 20. November, richtete sich die Aktion an die junge Bevölkerung: Rund achtzig Erstklässler und Erstklässlerinnen der Primarschule Isaak lselin unterstützten die Stadtgärtnerei bei der Pflanzung eines Trompetenbaums im Kannenfeldpark. Die Kinder erhielten so «ihren Baum» und können seine Entwicklung mitverfolgen.
 
Wenn Basler Kinder bei einer Baumpflanzung mithelfen, lernen sie viel über die Natur und deren Bedeutung in der Stadt. Darum beteiligten sich die vier ersten Klassen der Primarschule Isaak lselin an einem von mehreren Angeboten der kantonalen Verwaltung rund ums Label Grünstadt Schweiz. Zusammen mit der Stadtgärtnerei Basel pflanzten rund achtzig Erstklässler und Erstklässlerinnen im Kannenfeldpark einen Schmalblättrigen Trompetenbaum (Chitalpa tashkentensis).
 
Doch mit einer reinen Pflanzaktion ist es nicht getan: Kinder, die sich an diesem Projekt beteiligen, entwickeln so ganz praktisch ihr Umweltbewusstsein. Die eigentliche Pflanzaktion ist dabei ein erster wichtiger Schritt. Die Idee ist, dass die Kinder mit «ihrem Baum» während der Schulzeit gross werden und seine Entwicklung beobachten und begleiten. Der Schmalblättrige Trompetenbaum, auch Baumoleander genannt, ist eine in Basel eher seltene Baumart und wird jeweils im Juni mit prächtigen Blüten überraschen. Die Blüten sind weiss-lila, trompetenförmig und stehen in grossen Rispen.
 
Diese Pflanzaktion war eine von drei, an denen sich Erstklässler beteiligen. Weitere Baumpflanzungen fanden mit den Primarschulen Sevogel und Thierstein statt. Die Baumpfleger der Stadtgärtnerei zeigten den Kindern, was bei einer Pflanzung zu beachten ist und erläuterten, welche Entwicklungsschritte der Jungbaum auf dem Weg zum erwachsenen Baum durchläuft. Die Kinder sind eingeladen, immer wieder einmal nach ihm zu schauen. Als Abschluss der Aktion stiessen alle mit Fruchtsaft auf ihren neuen Begleiter an. Informationen zum Basler Stadtgrün und Bilder von dieser und weiteren Aktionen – beispielsweise «Grüne Post – die Saat geht auf» und «Mit der Rikscha ab ins Grüne!» – können unter www.baslerstadtgruen.bs.ch eingesehen werden.
 
Das Label «Grünstadt Schweiz» wird von der Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter an Städte und Gemeinden vergeben, die sich besonders für eine weitsichtige und professionelle Gestaltung und Pflege des Stadtgrüns einsetzen. Die Stadt Basel bewarb sich für die Zertifizierung und erlangte im November 2018 das Label «Grünstadt Schweiz» der Stufe Silber. Die Basler Verwaltung wird sich auch in den nächsten Jahren dafür einsetzen, das Stadtgrün noch vielfältiger und nachhaltiger zu gestalten und zu pflegen. Das Ziel ist, dass Basel bei der Rezertifizierung im Jahr 2023 mit einem Goldlabel ausgezeichnet wird.

Auffahrunfall auf der A2 mit zwei Verletzten

  • Mittwoch, 20 November 2019 09:20
Bei einem Auffahrunfall auf der A2 in Richtung Luzern sind am Mittwochmorgen, 20. November, zwei Personen verletzt worden. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte die Beiden – die Unfallverursacherin und den vor ihr fahrenden Lenker – zur Abklärung ins Spital. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Verkehrspolizei eine Fahrspur rund eineinhalb Stunden sperren. Es kam zu grösseren Behinderungen im Pendlerverkehr.
 
Eine 44-jährige Lenkerin war gegen 6.45 Uhr in ihrem Fahrzeug auf der Autobahn unterwegs gewesen. Sie übersah kurz nach dem Prattelertunnel eine stehende Kolonne und prallte mit ihrem Auto ungebremst in ein Fahrzeug, in dem ein 48-jähriger Lenker sass. Durch den Aufprall wurde dieses Fahrzeug in den vor ihm stehenden Camper gedrückt. Der Unfall passierte gemäss ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei aus Unachtsamkeit. Bei allen Beteiligten verlief der Atem-Alkoholtest negativ.
 

Rollstuhlfahrer im Rhein ertrunken

  • Dienstag, 19 November 2019 07:45
Am Rheinbord, Unterer Rheinweg / Offenburgerstrasse ereignete sich Montag, 18.November um ca. 13 Uhr, ein Todesfall. Ein Mann, welcher aufgrund einer Behinderung auf einen Rollstuhl angewiesen ist, war mit einer Begleitperson am Rheinbord unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen stürzte er plötzlich vom Steg, welcher zur St. Johann-Fähre führt, in den Rhein. Unverzüglich wurden die Rettungsdienste alarmiert und eine Wasserrettung ausgelöst. Die Polizei, die Berufsfeuerwehr sowie die Sanität und der Notarzt der Rettung Basel-Stadt waren kurze Zeit später vor Ort und konnten den leblosen Mann aus dem Rhein bergen. Unverzüglich wurde er während längerer Zeit reanimiert. Trotz sofortiger Hilfe starb der Mann, welcher in die Notfallstation eingewiesen wurde, wenig später.
 
Der genaue Hergang des Vorfalls ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen der Kriminalpolizei.  Die Staatsanwaltschaft geht nicht von Dritteinwirkung aus. Der Verstorbene konnte noch nicht abschliessend identifiziert werden. Weiter im Einsatz waren die Boote der Feuerwehr, der Polizei und des Zolls sowie Taucher der Polizei Basel-Landschaft.